Bauerntiere

Während manche Landwirte dem Ackerbau ihre Aufmerksamkeit widmen, beschäftigen sich einige Landwirte hauptsächlich mit der Viehzucht. Dort, wo der Boden nicht so ertragreich ist, zeigt sich Viehzucht als sinnvollerer Sektor.

Die wichtigsten Tiere vom Bauernhof kennt im Prinzip jeder Mensch schon von Kindesbeinen an. Schweine, Rinder und Hühner liefern uns die verschiedensten Nahrungsmittel. Diese Nutztiere sind die häufigsten Tiere, die man auf Bauernhöfen findet. Pferde, die früher in der Landwirtschaft die Arbeit der Traktoren inne hatten, sind heute im Endeffekt keine Nutztiere mehr, sondern eher für den Freizeitspaß zu haben. Da das Pferd allerdings die Grundlage für den, vor allem bei Mädchen, so beliebten Reitsport bietet, gibt es nach wie vor auch Bauern, die Pferde halten und sich mitunter einen Nebenerwerb als Urlaubsanbieter Marke „Urlaub auf dem Bauernhof“ aufgebaut haben.

Auch in der Viehzucht hat man von den Entwicklungen der Technik und der wissenschaftlichen Forschung profitieren können. Aus der Viehzucht kommen wichtige Produkte für die Versorgung der Bevölkerung. Der Landwirt, der eine Hühnerzucht betreibt, versorgt den Verbraucher mit Milch und Eiern, die für die Ernährung nahezu unverzichtbar sind. Geflügelfleisch kommt so auch in den heimischen Kühlschrank. Schweine- und Rinderzüchter züchten ihre Tiere rein zur Verwertung des Fleisches.
Viele Landwirte arbeiten in der Milchwirtschaft und halten sich zahlreiche Kühe. Diese sind nicht für die Schlachtung vorgesehen, sondern nur zu Milchproduktion. Da zur Produktion von Milch auch die Zucht von Kälbern notwendig ist, wird so immer wieder für weitere Kühe gesorgt, die sozusagen in die Produktionskette eingegliedert werden können. Die Bullen werden vornehmlich zur späteren Schlachtung gezüchtet.